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UNESCO-Weltkulturerbe

Auf dem Weg zum Unesco-Weltkulturerbe

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Kulturlandschaft, die sich über zwei Länder erstreckt und deren Gesicht seit über 800 Jahren vom Bergbau geprägt wird. Deren Kunst, Musik und Literatur vom Montanwesen beeinflusst wurden. Wo Volkskunst, Brauchtum und Kunsthandwerk ein Spiegel von Erfolg oder Niedergang des Berg- und Hüttenwesens sind. Wo sich einzigartige Geo- und Biotope entwickeln konnten. Wo es eine Vielzahl an unterschiedlichen über- und untertägigen Montandenkmalen gibt. Wo einmalige Bergstädte, Siedlungen und Baudenkmale entstehen konnten.

Wenn Sie sich das vorstellen können, dann haben Sie schon ein ziemlich genaues Bild vom Erzgebirge und Sie kennen schon einmal die wichtigsten Punkte, mit denen sich die Region um den Titel des Weltkulturerbes bewirbt.

Bereits seit über zehn Jahren arbeitet eine Projektgruppe der TU in Freiberg an der Umsetzung der Bewerbung. Machbarkeitsstudien wurden erstellt, ein Förderverein entstand und seit 2010 wird im Rahmen eines grenzüberschreitenden EU-Projektes an der Bewerbung gearbeitet. Im August 2011 gab es die erste Welterbekonferenz in Marienberg auf der sich über 30 Städte und Gemeinden für den Antrag zur Bewerbung aussprachen. Spätestens 2014 soll dieser nun voraussichtlich bei der Unesco eingereicht werden.

Schon seit 1998 laufen die Vorbereitungen für diese Bewerbung. Rund 40 ausgewählte Stätten im sächsischen und 17 Objekte im böhmischen Teil stehen stellvertretend für die ganze Region und repräsentieren einen Querschnitt der jahrhundertelangen Entwicklung.

Weitere Informationen zum UNESCO-Weltkulturerbeprojekt finden Sie unter: www.montanregion-erzgebirge.eu