SILBERSTRASSE

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Von der Historie bis zur Gegenwart

Alles kommt vom Bergbau her

Seit die Erzgebirger vor mehr als 800 Jahren entdeckten, dass ihr Boden reich an Rohstoffen ist, entstanden unzählige Stollen und Schächte, Hammerwerke und Schmelzhütten. Mit der folgenden Silbergräberstimmung – dem sogenannten Berggeschrey – entwickelte sich nach und nach eine moderne Industrieregion, deren Ruf tausende Menschen folgten. Mit dem neuen Reichtum wurden prächtige Städte gebaut, zum Beispiel Marienberg – ein komplett auf dem Reißbrett entworfener Ort. Es wurden aber auch prächtige Sakralbauten, wie der Freiberger Dom, die St.-Annenkirche in Annaberg-Buchholz und die St. Wolfgangskirche in Schneeberg errichtet, die noch heute zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Deutschlands zählen.  

Weihnachtstradition und Handwerkskunst

Sehr lange gab der Bergbau den Takt an. Aus ihm entwickelten sich die Weihnachtstradition und die Handwerkskunst des Erzgebirges sowie Sitten und Gebräuche, die bis heute lebendig sind. Vor allem in der Adventszeit sind diese nur hier im Weihnachtswunderland Erzgebirge erlebbar. Dann drehen sich in den warmen Stuben die Pyramiden und in den Fenstern erstrahlen bezaubernde Schwibbögen. Einheimische kommen zum Hutzenabend zusammen, erzählen sich Geschichten, singen Lieder und erwecken alte Bräuche zum Leben. Überall duftet es nach frischem Stollen und gebrannten Mandeln. Auf insgesamt 35 Weihnachtsmärkten bieten Händler Holzspielzeug und Volkskunst an. In diesen Tagen begleiten feierliche Fanfarenklänge die Bergleute beim Aufmarschieren in ihren prächtigen Trachten. Noch heute spiegelt sich das Leben der Bergleute in jährlich 20 Bergparaden.